Hannover

Han|no|ver […fɐ ]:
Landeshauptstadt von Niedersachsen.

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Hannover
 
[-fər],
 
 1) Hauptstadt des Landes Niedersachsen und kreisfreie Stadt, Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Hannover und des Landkreises Hannover, 55 m über dem Meeresspiegel, im Übergangsraum zwischen dem niedersächsischen Bergland und dem Norddeutschen Tiefland, an der Leine und am Mittellandkanal, 514 700 Einwohner. Die Stadt Hannover ist administratives, wirtschaftliches und wissenschaftlich-kulturelles Zentrum in Norddeutschland. In Hannover haben zahlreiche führende öffentliche Institutionen sowie Einrichtungen von Bildung, Wissenschaft und Kultur ihren Sitz: Landesregierung und Landtag, Deutsche Bahn AG Direktion Hannover, Deutsche Telekom AG Postdienst Direktion Hannover, Oberfinanzdirektion, Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Bundessortenamt, Akademie für Raumforschung und Landesplanung, »Kommunalverband Großraum Hannover«; Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirchenamt der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands, Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover; Universität Hannover (1831 als Höhere Gewerbeschule gegründet, 1879-1968 TH, 1968-78 TU), Tierärztliche Hochschule Hannover, Medizinische Hochschule Hannover, Hochschule für Musik und Theater Hannover, Fachhochschule Hannover, Evangelische Fachhochschule Hannover, Abteilungen der Niedersächsischen Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege; Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie, Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Aerosolforschung, Deutsches Institut für Kautschuk-Technologie e. V., Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung e. V., Stiftung Volkswagenwerk; Technische Informationsbibliothek, Niedersächsische Landesbibliothek (mit Leibniz-Archiv), Niedersächsische Hauptstaatsarchiv; Niedersächsisches Landesmuseum, Sprengel-Museum (Kunst des 20.Jahrhunderts), Kestner-Museum (mit Antikensammlung), Wilhelm-Busch-Museum, Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik, Bahlsen-Museum, Historisches, Veterinärmedizinhistorisches, Elektrotechnisches Museum, Fürstenhaus Herrenhausen-Museum, Theatermuseum, Leibnizhaus, Postgeschichtliche Sammlung der früheren Oberpostdirektion Hannover-Braunschweig; Opernhaus, mehrere Theater, Funkhaus Hannover des Norddeutschen Rundfunks, ZDF-Landesstudio; zoologischer Garten, Tiergarten.
 
Die günstige Verkehrslage der Stadt im Schnittpunkt wichtiger Nord-Süd- und West-Ost-Strecken von Eisenbahn und Autobahn, samt internationalem Flughafen und vier Häfen am Mittellandkanal, bietet gute Standortbedingungen für die vielseitige Industrie; wichtige Branchen sind Maschinen- und Fahrzeugbau, Gummiindustrie, Bürobedarf, Nahrungs- und Genussmittelindustrie, elektronische Datenverarbeitung, Elektronik und Elektrotechnik sowie chemische Industrie. Als Messestandort besitzt Hannover Weltrang, v. a. mit der »Hannover-Messe Industrie« (jährlich seit 1947), aus der 1986 die »Hannover-Messe CeBIT« (»Welt-Centrum Büro, Information, Telekommunikation«) als eigenständige Messe ausgegliedert wurde. Im Jahr 2000 war Hannover Austragungsort der Weltausstellung »EXPO 2000«. Die Niedersächsische Börse zu Hannover, eine 1787 gegründete Wertpapierbörse, ist in erster Linie eine Regionalbörse.
 
Mit zentrumsnahen Wald- und Grüngebieten (Stadtwald Eilenriede, Leineauen), Parkanlagen (Gärten in Herrenhausen) und dem Maschsee (1934-36 im Überschwemmungsgebiet der Leine angelegt) hat die Großstadt hohe Wohn- und Freizeitwerte aufzuweisen. Für das ab 1965 geschaffene Stadtbahnsystem ist Kröpcke die zentrale Station; da die Stadtbahn hier in der Stadtmitte unterirdisch verläuft, konnten mehrere Straßen zu Fußgängerzonen erklärt werden.
 
 
Das historische Stadtzentrum wurde im Zweiten Weltkrieg zu 70 % zerstört, den Wiederaufbau prägte R. Hillebrecht. - Die Marktkirche (14. Jahrhundert) und das Alte Rathaus (15. Jahrhundert) sind Beispiele der norddeutschen Backsteingotik. Aus der Barockzeit stammen die evangelischen Neustädter Hof- und Stadtkirche Sankt Johannis (1666-70) und die katholische Propsteikirche Sankt Clemens (1711-18). Hauptwerk C. W. Hases ist die evangelische Christuskirche (1859-64). Hauptbaumeister im 19. Jahrhundert war G. L. F. Laves: Leineschloss (1742-46, 1817-42 klassizistisch umgebaut; 1958-61 Wiederaufbau als Landtagsgebäude), Opernhaus (1848-52) und Palais Wangenheim (1829-33, ein Hauptwerk des Klassizismus; heute Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr). Im Neuen Rathaus (1903-08, Innenausstattung 1910-13) befindet sich ein Wandgemälde von F. Hodler (1912/13). Weitere architektonisch interessante Bauten: Hannover Congreß-Centrum (ehemalige Stadthalle, 1912-14 von P. Bonatz u. a.), Continental-Verwaltungsgebäude (1912-14 von P. Behrens), Anzeiger-Hochhaus (1927/28 von F. Höger, ein Hauptwerk expressionistischer Baukunst), Verwaltungsgebäude der Firma Bahlsen (1910-12 und 1972-74), Historisches Museum Am Hohen Ufer (unter Einbeziehung historischer Bauteile 1964-66 von D. Oesterlen gestaltet), Sprengel-Museum (1975-79 von P. und Ursula Trint, erweitert 1989-92; mit Kunst des 20. Jahrhunderts), Neubau der Zentrale der Deutschen Genossenschaftsbank (1992 von dem Hamburger Architektenehepaar Jürgen Böge und Ingeborg Lindner-Böge), Schauspielhaus (1988-92 vom Züricher Architekturbüro Paillard, Leemann und Partner). Das Stadtbild beleben von internationalen Designern (u. a. F. O. Gehry, E. Sottsass) gestaltete Bushaltestellen (so genannte »Busstops«). In Hannover-Kirchrode das Heinemannstift (1929-31 von H. van de Velde). 1666-1726 wurden in Herrenhausen die berühmten Gärten angelegt.
 
 
Am rechten Leineufer bestand bereits im 11. Jahrhundert das an einer Furt gelegene Dorf Tigislege sowie ein grundherrlicher Hof. Neben diesem entstand in östlicher Richtung der um 1150 erstmals erwähnte Marktort Hanovere, der bereits 1202 als Stadt (Oppidum) bezeichnet wurde, um 1230 sein erstes Rathaus errichtete und 1241 durch Herzog Otto I., das Kind, von Braunschweig-Lüneburg, der den Ort erworben hatte, seine städtischen Gewohnheiten und Rechte bestätigt erhielt. Herzog Georg von Braunschweig-Lüneburg erhob 1636 Hannover zur Residenz (zuvor Calenberg). Zum eigentlichen Regierungsviertel entwickelte sich die südwestlich der Altstadt, der ursprünglichen Marktsiedlung, gelegene, seit etwa 1250 entstandene Neustadt. 1824 wurden Alt- und Neustadt vereinigt. Ab 1837 war Hannover Residenz des gleichnamigen Königreichs, nach dessen Annexion durch Preußen (1866) Sitz der Provinzialverwaltung. Durch schwere Luftangriffe (17./28. 9. 1943; 5./6. 1. 1945) wurde Hannover zerstört. Seit 1946 ist Hannover Landeshauptstadt von Niedersachsen.
 
 
H. u. sein Umland. Festschr. zur Feier des 100jährigen Bestehens der Geograph. Gesellschaft zu H. 1878-1978, hg. v. W. Eriksen u. a., 2 Bde. (1978);
 J. Eyssen: H. in histor. Luftbildern (1980);
 
Baudenkmale in Niedersachsen, hg. v. H.-H. Möller, Bd. 10, 1 u. 2: Stadt H. (1983-85);
 
Gesch. der Stadt H., hg. v. K. Mlynek u. a., 2 Bde. (1992-94);
 H. Knocke u. H. Thielen: H. - Kunst- u. Kultur-Lex. (21994).
 
 2) Landkreis im Regierungsbezirk Hannover, Niedersachsen, 2 086 km2, 599 500 Einwohner. Das Kreisgebiet umschließt die kreisfreie Landeshauptstadt Hannover, die auch Verwaltungssitz des Kreises Hannover ist, und umfasst die bewaldeten Höhen des Deister im Südwesten, die Calenberger Lössbörde sowie im Norden Geest- und Moorregionen. Das Steinhuder Meer, ein flacher Binnensee, bildet mit umgebenden Moorgebieten seit 1974 einen Naturpark (680 km2), der zugleich ein wichtiges Fremdenverkehrsgebiet darstellt. Als Träger der Regionalplanung wurde zum 1. 7. 1992 durch Landesgesetz der Kommunalverband Großraum Hannover gebildet, der auch für den öffentlichen Personennahverkehr in der Landeshauptstadt Hannover und dem Landkreis Hannover zuständig ist (Vorläufer waren der ab 1. 1. 1963 bestehende »Verband Großraum Hannover«, aus dem am 1. 3. 1974 die Institution »Großraum Hannover« hervorging; vom 24. 3. 1980 bis zum In-Kraft-Treten seiner heutigen Rechtsgrundlage führte die Körperschaft des öffentlichen Rechts die Bezeichnung »Zweckverband Großraum Hannover«). Von seinen Verbandsmitgliedern, Stadt und Landkreis Hannover, wurden dem Kommunalverband weitere Aufgaben übertragen: regionale Wirtschaftsförderung, Industrie- und Gewerbeansiedlung und der Ausbau von Erholungseinrichtungen. Die Wirtschaft des Landkreises Hannover, die unter dem Einfluss der kreisfreien Stadt Hannover steht, wird durch ein breites Spektrum unterschiedlicher Gewerbe- und Industriebranchen geprägt wie Erdöl- und Kalisalzförderung, pharmazeutische Industrie, Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Unterhaltungselektronik und Büroartikelherstellung. Für die Landwirtschaft ist in der Lössbörde Getreide-, Zuckerrüben- und Gemüseanbau charakteristisch, in den Niederungs- und Geestgebieten Grünlandwirtschaft und Kartoffelanbau sowie Rinder- und Milchviehhaltung; im nordöstlichen Kreisgebiet um Burgdorf Spargelanbau.
 
 3) Regierungsbezirk in Niedersachsen, 9 046 km2, 2,15 Mio. Einwohner; umfasst die kreisfreie Stadt Hannover sowie die Landkreise Diepholz, Hameln-Pyrmont, Hannover, Hildesheim, Holzminden, Nienburg (Weser) und Schaumburg.
 
 4) historisches Land in Nordwestdeutschland, fast ausschließlich auf dem Boden des heutigen Bundeslandes Niedersachsen gelegen, Kernland des Königreichs Hannover im Deutschen Bund (1815-66). Herzstück war das spätmittelalterliche welfische Teilfürstentum Calenberg, das 1635 an das neue Haus (Braunschweig-)Lüneburg fiel, Herzog Georg verlegte 1636 den Regierungssitz von Calenberg nach der Stadt Hannover, deren Name auch auf das in der Folgezeit einen bedeutenden Aufschwung nehmende Fürstentum überging. Herzog Ernst August (1676-98) sicherte die Einheit des Landes gegen weitere Teilungen durch das Primogeniturgesetz (1682), den Anfall des Fürstentums (Braunschweig-)Lüneburg (Celle) durch die (1694 wieder geschiedene) Ehe seines Sohnes Georg Ludwig mit Sophie Dorothea von Celle (»Prinzessin von Ahlden«) und erreichte 1692 seine Erhebung zum Kurfürsten.
 
 
Reichsrechtlich hieß dieses (neunte) Kurfürstentum »Kurbraunschweig«, wurde aber später allgemein »Kurhannover« genannt. Kurfürst Ernst Augusts Gemahlin Sophie von der Pfalz brachte als Enkelin des englischen Königs Jakob I. dem Hause Hannover die Anwartschaft auf die englische Krone (Sukzessionsakte von 1701), die nach dem Tod der Königin Anna 1714 auf Sophies Sohn Georg Ludwig (als König von Großbritannien Georg I.) überging.
 
Von 1714 bis 1837 bestimmte die Personalunion mit Großbritannien den Verlauf der Geschichte Hannovers, das nach der Übersiedlung Georgs I. nach Großbritannien vom Geheimen Rat (Ministerium), dem ein königlicher Statthalter zur Seite stand, regiert wurde.
 
Gebietsmäßig vergrößerte sich Hannover im 18. Jahrhundert durch den Anfall des Fürstentums Lüneburg (Celle; 1705) sowie durch den Erwerb der Herzogtümer Bremen und Verden von Schweden (1712/19). Im Österreichen Erbfolgekrieg (1740/41-48) trat Hannover auf die Seite Maria Theresias, im Siebenjährigen Krieg (1756-63) verbündete es sich mit Preußen. In napoleonischer Zeit als »Achillesferse Englands« bezeichnet, wurde Hannover 1801 und 1805/06 von Preußen (Vertrag von Schönbrunn), 1803 und 1806 von Frankreich besetzt, das den Süden dem Königreich Westfalen zuschlug (1807-13), den Norden 1810-13 selbst in Besitz nahm.
 
 
1813 befreit, wurde Hannover, seit dem 12. 10. 1814 Königreich, auf dem Wiener Kongress (1815) dank englischem Einfluss stark vergrößert: Osnabrück, Emsland, Ostfriesland, Hildesheim, Goslar, Untereichsfeld. 1814 bekam Hannover eine Allgemeine Ständeversammlung (seit 1819 in zwei Kammern). Die Ablösungsgesetzgebung bewirkte 1831-33 die Bauernbefreiung, das unter dem Druck der Julirevolution entstandene liberale Staatsgrundgesetz vom 26. 9. 1833 eine beschränkte Teilhabe von Bürgern und Bauern am Staat.
 
Als 1837 aufgrund der in Hannover fehlenden weiblichen Sukzession nach dem Tod König Wilhelms IV. ihm hier sein jüngerer Bruder Ernst August, in Großbritannien jedoch seine Nichte Viktoria nachfolgte, endete die Personalunion. Der starr konservative, wieder in der Stadt Hannover residierende Ernst August stürzte das Land durch die Aufhebung des Staatsgrundgesetzes und die Absetzung der »Göttinger Sieben« in einen ganz Deutschland bewegenden Verfassungskonflikt, wusste aber die Revolution von 1848 durch die Berufung des Oppositionsführers J. C. B. Stüve in das Ministerium ohne Erschütterungen abzufangen. Mit der Verfassung vom 5. 9. 1848 wurde die Vorherrschaft des Adels in der Ersten Kammer des Landesparlaments beseitigt.
 
Der Reformära folgte unter Georg V. (1851-66) noch einmal eine Adelsreaktion mit schweren Spannungen (u. a. 1855 Aufhebung der Verfassung von 1848). In der zum Deutschen Krieg 1866 führenden Krise rüstete Hannover gegen Preußen. Von diesem am 15. 6. zu einem Bündnis gegen Österreich aufgefordert, lehnte Georg V. dieses Verlangen ab, was zur sofortigen (16. 6.) Kriegserklärung Preußens führte. Hannover musste am 29. 6. 1866 die preußische Übermacht anerkennen und kapitulierte. Mit dem Annexionspatent vom 3. 10. 1866 wurde Hannover Teil des Königreichs Preußen (Provinz Hannover).
 
Preußische Provinz:
 
Die zum 1. 10. 1867 eingeführte preußische Verfassung beendete Hannovers Eigenstaatlichkeit. Dem widersetzten sich vehement die Deutschhannoversche Partei und v. a. die in Frankreich gebildete Welfenlegion. Daraufhin beschlagnahmte die preußische Regierung das Vermögen König Georgs V. (Welfenfonds).
 
Ebenso 1867 bekam Hannover als erste preußische Provinz eine provinziale Selbstverwaltung; 1883-85 wurde das Verwaltungs-System Hannovers durch Umwandlung der Landdrosteien in Regierungsbezirke und der hannoverschen Ämter in Landkreise der preußischen Norm angepasst. Größere Gebietsveränderungen ergaben sich für die Provinz nach dem Ersten Weltkrieg durch Angliederung der waldeck. Grafschaft Pyrmont (1922) und des Kreises Grafschaft Schaumburg (1932, gegen Abtretung des Kreises Ilfeld an die Provinz Sachsen). Nach 1933 wurden Gebietsvertauschungen mit Hamburg (Cuxhaven), Bremen (Bremerhaven) und Braunschweig angeordnet, die Einheit der Provinz aber mehr und mehr durch Parteigaue (Süd-Hannover-Braunschweig, Ost-Hannover, Weser-Ems) gesprengt. Nach 1945 erwachten in der von der britischen Militärregierung wiederhergestellten Provinz Hannover alsbald die alten Selbstständigkeitsbestrebungen. Sie führten am 23. 8. 1946 zur Wiedererrichtung eines Landes Hannover, das am 1. 11. 1946 als Hauptbestandteil im neu gebildeten Land Niedersachsen aufging. Das Gebiet von Bremerhaven kam 1947 an die Freie Hansestadt Bremen.
 

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Han|no|ver [...fɐ]: Landeshauptstadt von Niedersachsen.

Universal-Lexikon. 2012.

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